Council of Athena


Präambel

Als 1945 die Vereinten Nationen gegründet wurden, wurde die Gleichberechtigung der Geschlechter von der Staatengemeinschaft anerkannt und in die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 als Grundsatz der Nichtdiskriminierung aufgrund des Geschlechts mit aufgenommen. Zusammen mit den beiden Menschenrechtspakten von 1966 bilden sie die «Internationale Charta der Menschenrechte», die durch eine Vielzahl spezieller Konventionen - die entweder ein einzelnes Menschenrecht weiter konkretisieren oder die Rechtsstellung bestimmter, besonderer Risiken ausgesetzter Personengruppen schützen.

Dennoch werden kulturelle und religiöse Minderheiten, immer wieder unterdrückt, verfolgt und ausgelöscht. Und immer wieder sind es Frauen und Kinder, die am meisten darunter zu leiden haben.

Es ist unser Ziel, auf diese Missstände hinzuweisen und die Rechte der Frauen einzufordern, egal welcher Religion oder Ethnie sie angehören.

 

Der Wert der Frau in patriarchalischen Strukturen ist, häufig religiös legitimiert, weit von dem entfernt, was wir in modernen Gesellschaften als Gleichheit zwischen Mann und Frau verstehen. Reduziert auf tradierte Funktionen, z.B. die Rolle als Mutter, Schwester und Ehefrau, über deren „Reinheit“ sich die Ehre des Clans definiert, wird sie als schwächstes Glied einer Gesellschaft diskriminiert, häufig in Kriegskontexten missbraucht, um Gegner zu erniedrigen und zu schwächen. Genau das hat z.B. der IS bei seinen Raubzügen im Irak und in Syrien gemacht, als er Tausende Jesidinnen und Christinnen verschleppte und sie seinen Schergen zur Befriedung ihrer sexuellen Bedürfnisse zur Verfügung stellte. Abgeschwächt sehen wir diese Form der Entmenschlichung auch in Deutschland, wenn z.B. Ehrenmorde begangen oder Frauen offen sexuell belästigt werden. 

Angelehnt an die symbolische Weisheit der Figur „Athena“ aus der griechischen Mythologie, gleichzusetzen mit dem weiblichen Wesen welches mehr als nur die Mutter, die Ehefrau oder die Schwester ist, wurde der Arbeitskreis „Council of Athena“ gegründet. Von Frauen, für Frauen.

Präsentation Council of Athena

Das Council of Athena ist ein Zusammenschluss der beiden Arbeitskreise des Zentralrates Orientalischer Christen in Deutschland e.V. und des Vereins Project Peacemaker e.V. Die Mitglieder des Councils seitens Project Peacemaker e.V. finden Sie auf der Homepage von Project Peacemaker unter diesem Link

Mitglieder

Fechler, Uta

Seit März 2017 Stellvertretende Vorsitzende des FrauenRat NRW; sie vertritt dort den größten Frauenverband in NRW, die kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) mit rund 320.000 Mitgliedern in NRW; weitere Schwerpunkte des ehrenamtlichen Engagements: Interessensvertretung als Delegierte des kfd Diözesanverbandes Paderborn im Bundesausschuss „Frauen und Erwerbsarbeit“; kfd Kulturmittlerin auf diözesaner Ebene; Mitglied im kfd Diözesanausschuss Paderborn; 2012 – 2016 kfd Diözesanleitungsteam des katholischen Erzbistums Paderborn; seit 2012 Mitglied im Arbeitskreis „kfd in der Gesellschaft“ des kfd Diözesanverbandes Paderborn. Weitere Mitgliedschaften: Deutscher Kinderschutzbund; Kreisvorstand Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA);  Förderverein Frauenschutzhaus im Kreis Höxter; GEW (Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft)

Granold, Ute

Vorsitzende des Arbeitskreises ,,Verfolgte Christen" im Bundesfachausschuss der CDU für Außen-, Sicherheits-, Entwicklungshilfe- und Menschenrechtspolitik in Berlin; Kuratorin im Deutschen Institut für Menschenrechte (entsandt vom Deutschen Bundestag), Gründerin des Stephanus-Kreises in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Foto: Thorsten Hennig

Özmen, Roze

Ratsfrau der Stadt Delbrück seit 2009, aktuell Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss, Rechnungsprüfungsausschuss, Sozialausschuss, Bildungsbotschafterin der Stadt Delbrück, Vertreterin im VHS-Beirat und im JTD-RAT der Stadt Delbrück, Stadtverbandsvorsitzende FDP Delbrück seit 2015, Mitglied in Frauengemeinschaft der syrisch-orthodoxen Kirche Delbrück, Kreisvizevorsitzende der FDP Paderborn seit 2014, Kandidatin für Landtagswahlen 2017 NRW, Vizevorsitzende der Föderation Suryoye Almanya

Ninve Ermagan

Mein Name ist Ninve Ermagan. Ich bin 20 Jahre alt, wohne in Mainz und bin ebenfalls Studentin der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz des Studienfachs Geschichte und Politikwissenschaften. Nach meinem Studium möchte ich gerne im journalistischen Rahmen aktiv werden, um die Gesellschaft durch meine Recherchen aufzuklären und letztlich Verbesserungen zu erzielen. Zudem habe ich bereits journalistische Erfahrungen im Zentralrat Orientalischer Christen als Redaktionsmitglied gesammelt und auch Krisenregionen wie den Irak bereist. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, mich für die Rechte und den Schutz von unterdrückten und verfolgten Minderheiten, der Christen und Yesiden, einzusetzen und ihnen eine Stimme zu geben. Darüber hinaus beschäftige ich mich mit der Rolle der Frau in patriarchalisch geprägten Kulturkreisen, weshalb ich mich im „Council of Athena“ einbringe, um die Rechte der Frauen zu stärken und darauf aufmerksam zu machen, dass sie der Schlüsselpunkt zum dauerhaften Frieden sind.

Gabriele Atug-Schmitz

Mein Name ist Gabriele Atug-Schmitz, 46 Jahre alt. Ich bin Aramäerin und in Deutschland geboren und aufgewachsen.

Nach der 10. Klasse habe ich eine Ausbildung zur ZA-Helferin gemacht, danach auf dem 2. Bildungsweg das Abitur nachgeholt. Später das private Studium zum Dipl. Kommunikationswirtin an der (Westdeutschen Akademie für Kommunikation) WAK. Zeitgleich habe ich für eine Event-Agentur gearbeitet. Nach dem Studium dann für verschiedene Filmproduktionsfirmen. Es folgte eine lange Zeit für die Familie und zwei wunderbare Töchter, Seyde und Sarah.

Als der große Flüchtlingsstrom begann, habe ich mich sofort ehrenamtlich zuerst am Flughafen Köln/Bonn und später auch in einer Flüchtlingsunterkunft engagiert. Aufgrund meiner eigenen Migrationsgeschichte und meines christlichen Glaubens fühlte ich mich dazu berufen mich auch Hauptamtlich in dem Feld zu betätigen. Seit 2015 arbeite ich also als Koordinatorin für Flüchtlingsarbeit. Im nächsten Jahr wurde mir vom Erzbistum der Posten als Integrationsbeauftragte angeboten.

Das Thema Stärkung der Frauen beschäftigt mich schon seit vielen Jahren. Auch in meiner Arbeit setzte ich hier gerne Akzente. Gerne möchte ich mich nun auch politisch engagieren, sofern die Zeit es zulässt.

Angela Georgis

Bilanzbuchhalterin

Stadtverordnete der Stadt Karben(SPD)

Fraktionsgeschäftsführerin SPD / Stellv. Kassiererin

Mitglied des Deutsch-Ausländischer Freundschaftskreis e.V. Karben (DAF)

Mitglied der Föderation Suryoye Deutschland (HSA) /Stellv. Kassiererin

Mitglied des Beytzebdey Kulturverein der Syrisch-Orthodoxen Christen von Antiochien e.V.

Mitglied des Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland e.V.(ZOCD)