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Autor: Simon Jacob
Ort: Augsburg, Deutschland
Kategorie: Videoartikel
Rubrik: Gesellschaft, Frauenrechte
Datum: 01.04.2018
Portal: www.simonjacob.info
Videodauer: ca. 11 Min.
Sprache: Deutsch
Titel: Das Assyrische Neujahrsfest – Von Göttinnen und Gleichberechtigung
 
 


 

Das Assyrische Neujahrsfest – Von Göttinnen und Gleichberechtigung

Der Assyrische Mesopotamienverein Augsburg e. V., der vor 40 Jahren von Einwanderern aus der Südosttürkei und dem Nahen Osten gegründet wurde, zelebrierte am 01. April 2018 prunkvoll das assyrische Neujahrsfest mit Tanz, Folklore, traditionellen Gerichten und einem besonderen Theaterstück.

Von Kindern aufgeführt, ging es in diesem hauptsächlich um die Fruchtbarkeitsgöttin Isthar, die in der assyrischen Götterwelt über den Himmel herrscht. Sie legt sich mit ihrer Schwester Erschkigal an, der Göttin der Unterwelt, und fordert diese auf, ihren Geliebten Tammuz aus dieser zu entlassen. Doch bei genauer Betrachtung ist bei dieser mythologisch umgedeuteten Version der Geschichte festzustellen, dass gerade die Weiblichkeit und die Macht der Göttinnen demonstrativ im Vordergrund stehen.

Dies sicherlich nicht um ein klares Zeichen an die zu senden, die in der heutigen Zeit immer noch meinen, dass die Frau lediglich hinter dem Herd stehen sollte und die Kinder zu erziehen hat.

Die christlichen Assyrer betrachten das Akitu – Fest als Teil ihrer Tradition und sehen dieses, so wie mehrere andere 100.000 deutsch – orientalische Christen in Deutschland, die ihre Traditionen leben, als Bereicherung für eine offene Gesellschaft.

 

Simon Jacob,
Augsburg, 12. April 2018

 

 

Buchtipp:

 

Seit Jahren reist Simon Jacob durch Länder wie Syrien, Irak oder Iran. Als Angehöriger eines wichtigen Clans gelangt er an Orte, die für andere nie zuganglich waren. Dort spricht er mit Menschen, immer auf der Suche: der Suche nach Frieden, auch seinem eigenen Inneren. Seine Reise schildert auch die Schrecken dieser Kriegsgebiete. Aber mehr noch zeigt dieses Buch, dass und wie Friede wirklich möglich ist. Eine Botschaft, die vor allem in diesen Tagen Mut und Hoffnung macht und motiviert, zu kämpfen für eine bessere Zukunft und für etwas, was Simon Jacob ausgerechnet im Irak und in Syrien wiedergefunden hat: Menschlichkeit.

 

 

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